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LG-Fernseh-Tapete

OLED-Tapeten-TV – LG präsentiert Prototyp

Bald im Handel? Die LG 4K OLED Fernseh-Tapete

Geringe Kosten – höhere Umsätze

LG hat ein klares Ziel formuliert: Demnach soll durch die voranschreitende Entwicklung der OLED-Bildschirm-Technologie die Preise gesenkt und neue OLED-Produkt auf den Markt gebracht werden. OLED-Fernseher sollen die Marktführer im Bereich der Bildschirmtechnologie werden, wovon man sich auch eine Steigerung der Verkaufszahlen verspricht. So sollen 2015 600.000 OLED-Fernseher verkauft werden und für 2016 erhoft sich LG, dieses Ergebnis auf weltweit 1.5 Millionen Geräte zu steigern.

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bildschirmtapete bildschirmfolie

SONY entwickelt aufrollbaren OLED-Bildschirm

Der OLED-Tapeten-Bildschirm von Sony – kommt Fernsehen jetzt aus der Wand?

Wenn es nach Sony geht starren wir bald die Wände an. Denn die Zukunftsvision der Bildschirmtapete rückt mit der OLED-Technologie in greifbare Nähe. Zumindest eine flexible Bildschirmfolie hat der Elektronik-Konzern jetzt vorgestellt. Diese kann Videobilder auch dann noch darstellen, wenn sie aufgerollt wird. Das ist so cool, dass auch LG bereits Patente auf eigene OLED-Produkte anmeldet.

TOKYO – Sonys neuester Flexible OLED-Bildschirm Prototyp ist dünn und robust genug, um aufgewickelt zu werden, während noch Videobilder abgespielt werden. Die 4,1-Zoll-Bildschirm hat eine Auflösung von 432 x 240 Pixel, ähnlich der von Handys, und soll diese Woche auf einer Display-Konferenz in Seattle vorgestellt werden.

Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff OLED? OLEDs (organic light emitting diode) sind Leuchtdioden aus dünnschichtigem, halbleitendem, organischem Material, die unter elektrischer Spannung Licht aussenden. Das ist ein Vorteil gegenüber LEDs, die eine Hintergrundbeleuchtung benötigen, um ein Bild darzustellen – OLEDs sind dadurch energieeffizienter, kontrastreicher und viel dünner als herkömmliche Displays.

Man könnte also prinzipiell mit OLED-Tapeten die Wände zu riesigen Bildschirmen machen. Auch wäre es möglich, OLED-Monitore als modisches Accessoire in Bekleidungsartikel zu integrieren. Wir würden dadurch zu Teletubbies mutieren, aber was soll’s – wenn das die Zukunft ist. Bis dahin ist es wohl noch ein weiter Weg, denn bislang können OLED-Folien noch nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen produziert werden.

Wahrscheinlicher ist zunächst der Einsatz als Display in Handys, Tablets oder Digitalkameras. Dennoch wird an der Weiterentwicklung großer OLED-Displays mit  aktiver Matrix (AMOLED) gearbeitet und es ist damit zu rechnen, dass bereits in wenigen Jahren AMOLED-Fernseher auf den Markt kommen.

Der von Sony vorgestellte Bildschirm-Prototyp jedenfalls ist nur 0,08 mm dick und so biegsam, dass er ohne Probleme auf einen nur 4 mm dicken Zylinder aufgerollt werden kann. Laut Sony zeigt der Monitor selbst nach tausendmaligem Aufrollen keine Abnutzungserscheinungen.

Praktisch wäre ein solches Roll-Display allemal da Platzsparend. Ob es sich auch für mobile Anwendungen eignet muss sich noch zeigen. Ich stelle es mir schwer vor, mit einer Tastatur auf flexibler Folie zu schreiben. Aber auch dafür wird es bestimmt bald eine Lösung geben.

Sicher ist, OLEDs sind im Kommen. Sie sind flexibel und extrem widerstandsfähig, liefern gestochen scharfe Bilder, und sollen sogar umweltfreundlicher in der Herstellung sein, als LCD-Displays. Tatsächlich werden OLEDs bedruckt, wie mit einem Tintenstrahldrucker. Die OLED-Tapete ist dann nur noch eine logische Weiterentwicklung. Schöner Wohnen mit bewegten Wänden. Tapetenwechsel gibt es dann per Fernbedienung.

Was bedeutet AMOLED?

OLED-Typen – Passive und Active Matrix.

Man unterscheidet folgende Arten von OLEDs:

  • Passive-matrix OLED
  • Active-matrix OLED
  • Transparent OLED
  • Top-emitting OLED
  • Faltbare OLED
  • Weiße OLED

Jeder Typ hat unterschiedliche Anwendungsgebiete. Im Folgenden geht es um den Einsatz dieser verschiedenen OLED-Arten. Fangen wir mit passive-matrix und active-matrix an.

Passive-matrix OLED (PMOLED)

Passive-Matrix-OLED

Passive-Matrix-OLED mit externer Steuerung. Quelle: How Stuff Works

PMOLEDs haben Anoden-Streifen und Kathoden-Streifen sowie eine organische Schicht dazwischen. Anoden- und Kathoden-Streifen sind kreuzweise, also wie ein Gitter, übereinander angeordnet. Die Kreuzungspunkte von Anode und Kathode ergeben jeweils einen Pixel, der Licht aussenden kann. Über eine externe Schaltung wird Spannung auf die für die Darstellung benötigten Anoden- und Kathoden-Streifen geleitet und somit die Pixel angesteuert. Die Höhe der Spannung bestimmt dabei die Lichtintensität des Pixels.

PMOLEDs sind leicht herzustellen, verbrauchen aber mehr Energie als andere OLED-Arten, was hauptsächlich am Verbrauch der externen Schaltung liegt. PMOLEDs eignen sich am besten für Text und Icons und somit für kleine Displays, wie z. B. in Handys, PDAs und MP3-Playern. Selbst mit der externen Schaltung verbrauchen passive-matrix OLEDs weniger Energie als LCDs, die heute üblicherweise in solchen Geräten verwendet werden.

Active-matrix OLED (AMOLED)

active-matrix-oled

OLED mit aktiver Matrix (TFT) Quelle: How Stuff Works

In AMOLEDs bestehen sowohl Anode und Kathode so, wie die organischen Moleküle dazwischen aus übereinander liegenden Schichten. Die Anoden-Schicht liegt über einer dünnen Folientransistoranordnung (TFT), die die Matrix bildet. Die TFT ist somit die Schaltung, die die Pixel ansteuert.

AMOLEDs sind verbrauchsärmer als PMOLEDs, da die TFT weniger Energie benötigt als die externe Schaltung. Das macht sie effizient für Einsatz in großen Displays. Ausserdem haben AMOLEDs eine schnellere Wiederholungsrate, wodurch sie am besten für Videoanwendungen geeignet sind. Die besten Anwendungsmöglichkeiten für AMOLEDs sind daher Computerbildschirme, TV-Flachbildschirme und elektronische Anzeigetafeln oder Großplakate.
Erfahren Sie hier mehr über die Funktionsweise von OLEDs

Quelle: How Stuff Works – http://electronics.howstuffworks.com/oled.htm

Revolutionär – OLED-Tapeten bringen Wände zum leuchten

Der Carbon Trust unterstützt die OLED-Technologie, die große CO2-Reduktionen verspricht.

Das Unternehmen LOMOX Ltd erhielt vom Carbon Trust (einer gemeinnützigen britischen Gesellschaft zur Förderung von Umwelttechnologien) einen Zuschuss von 454.000 Britischen Pfund (rund 525.000 Euro) für ihre Forschungsarbeit an organischen LEDs (OLEDs). Die OLED-Technologie eröffnet eine Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Herstellung lumineszierender Folien, mit denen man schon bald Wände zum leuchten bringen könnte. Damit könnte der Bedarf an Licht, der heute noch zum großen Teil aus Glühlampen gewonnen wird, in absehbarer Zeit mit selbst leuchtenden OLED-Tapeten abgedeckt werden und das weitaus energieeffizienter.

LOMOX oled-wallpaper

Tapete und Beleuchtung in einem – die OLED-Tapete von LOMOX.

Die flexiblen OLED-Folien erfordern nur eine sehr geringe Betriebsspannung (zwischen 3 und 5 Volt), können mit Solarzellen oder Batterien betrieben werden und eignen sich daher hervorragend für Anwendungen für die ein Netzanschluss nicht zur Verfügung steht wie z. B. Verkehrswarnzeichen.

Die Beleuchtung von Gebäuden steht für ca. ein Sechstel des britischen Stromverbrauchs. Die LOMOX OLED-Technologie verspricht eine zweieinhalb mal höhere Energieeffizienz als herkömmliche Energiesparlampen. So könnten durch den Austausch der alten Beleuchtungssysteme durch OLEDs bis 2020 die jährlichen globalen CO2-Emissionen um mehr als 2.5 Mio. Tonnen und bis 2050 um fast 7.4 Mio. Tonnen gesenkt werden. Das entspräche einem Viertel des jährlichen CO2-Ausstosses von Wales oder der jährlichen Emission von Birmingham.

Auch das Problem der relativ kurzen Lebensdauer von OLEDs wurde in Angriff genommen. So erreichen die Produkte von LOMOX längere Betriebszeiten als herkömmliche Leuchtstofflampen bei einer hervorragenden Energieeffizienz von 150 Lumen/Watt, weil sie das Licht nur entlang einer Achse aussenden. Darüber hinaus produzieren OLEDs, im Gegensatz zu Energiesparlampen, ein warmes, natürliches Licht, das insbesondere bei Bildschirmanwendungen extrem hohe Kontraste und Tiefenschärfe erlaubt. Da bei OLED-Displays keine Hintergrundbeleuchtung nötig ist, lässt sich ein viel tieferes Schwarz realisieren.

Das Ziel der walisischen Firma ist neben der Entwicklung von energieeffizienten Leuchtmitteln auch eine deutliche Verbesserung von Flat-Panel-Displays, wie sie beispielsweise in Tablets, Handys oder Fersehern zum Einsatz kommen. Diese sollen preisgünstiger in der Produktion sein als bislang und zu den dünnsten, leichtesten und energiesparendsten Displays mit der höchsten Farbbrillanz gehören, die in naher Zukunft auf den Markt kommen. Erreichen will LOMOX dies durch neuartige Nanostrukturen, auf die bereits Patente angemeldet sind. Zum Kreis der Interessenten an dieser Technologie zählen Unternehmen aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Werbung, Architektur, Stadtplanung sowie Zulieferer dieser Branchen.

Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise von OLEDs hier

 

OLED – so versteht es jedes Kind

Für alle Nicht-Technik-Freaks habe ich hier eine wunderbar einfache und anschauliche Erklärung für das OLED-Prinzip gefunden. Die Sendung mit der Maus hat sich dieses Themas schon angenommen und die Wirkungsweise von OLEDs kindgerecht und interresant aufgezeigt. Und wenn Kinder bereits wissen, was OLEDs sind kann es bis zur endgültigen Marktreife von OLED-Produkten nicht mehr weit sein.


Quelle: WDR

Mittlerweile finden sich OLED-Anwendungen ja schon in Handys und Fernsehern. Und auch OLED-Werbedisplays oder OLED-Tapeten als Lichtquelle werden wohl nicht mehr lange auf sich warten lassen, wenn es nach den Gründern der britischen Firma LOMOX geht, die bereits Patente auf großflächige OLED-Folien angemeldet hat und ausgestattet mit finanziellen Mitteln des Carbon Trust (eines Zusammenschlusses zur Reduktion von Kohlendioxidemissionen) an einer zügigen Marktreife von OLED-Displays arbeitet.

Jedenfalls wünsche ich gute Unterhaltung beim Anschauen des Filmbeitrags, der neben dem Herstellungsverfahren für OLEDs auch gleich einige interessante Anwendungsmöglichkeiten aufzeigt.

OLED Bildschirmfolie

OLED-Display Monitor-Tapete

Lustige Idee von den Machern der Seite Pack-dein-Studium.de Studieren in Sachsen. Was uns – und dem fußkranken Sportfan hinter der Kamera – da präsentiert wir, ist nichts anderer, als die mögliche Zukunft des Fernsehens. Das Zauberwort heißt OLED-Display.

OLED (organic light-emitting diode) oder zu deutsch organische lichtabgebende Diode ist eine Weiterentwicklung der LED. Der Clou: OLEDs basieren auf organischem Material, das bei Stromzufuhr zu leuchten beginnt. Man arbeitet mittlerweile daran, mehrere hauchdünne Folien, die unterschiedliche Farben erzeugen, übereinander anzuordnen und somit, wie im folgenden Filmbeispiel, eine dünne, flexible Monitorfolie zu erhalten, auf der man fernsehen kann.

Bis diese Technologie die Marktreife erlangt, wird es wohl noch ein wenig dauern, aber Branchenriesen wie Sony, Samsung und LG sind schon dabei, erste OLED-Prototypen zu entwickeln. Immerhin, die Möglichkeiten dieser Technologie sind gigantisch. OLED-Fernseher, OLED-Handys, Tablets, aber auch leuchtende OLED-Tapeten oder Bildschirme, so groß wie die Wand, OLED-Messedisplays, Straßen- und Stadtbeleuchtung ohne klassische Lampen und natürlich OLED-Werbedisplays – all das könnte sich mit der OLED-Technologie realisieren lassen.

Warten wir also gespannt auf die ersten OLED-Displays. Vielleicht ist Know-How aus Sachsen dann auch gefragt …