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OLED-Bildschirmfolie

CES 2016: LGs biegsame Aufroll-Bildschirm-Folie OLED – BBC News

LG Display hat einen OLED-Bildschirm entwickelt, der wie ein Stück Papier zu einem Zylinder aufgerollt werden kann, während er läuft. Das Unternehmen sagt, diese Innovation wird die Art und Weise revolutionieren, wie wir Fernseher nutzen und lagern. LG gab BBC-Reporter Dave Lee schon mal erste Einblicke auf der CES 2016 in Las Vegas.

LG Display has created an OLED display than can be rolled into a cylinder while it continues to show a video image. The firm suggests the innovation could revolutionise the way we use and store televisions. The company gave the BBC’s North America technology reporter Dave Lee a first look at the CES tech show in Las Vegas.

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bildschirmtapete bildschirmfolie

SONY entwickelt aufrollbaren OLED-Bildschirm

Der OLED-Tapeten-Bildschirm von Sony – kommt Fernsehen jetzt aus der Wand?

Wenn es nach Sony geht starren wir bald die Wände an. Denn die Zukunftsvision der Bildschirmtapete rückt mit der OLED-Technologie in greifbare Nähe. Zumindest eine flexible Bildschirmfolie hat der Elektronik-Konzern jetzt vorgestellt. Diese kann Videobilder auch dann noch darstellen, wenn sie aufgerollt wird. Das ist so cool, dass auch LG bereits Patente auf eigene OLED-Produkte anmeldet.

TOKYO – Sonys neuester Flexible OLED-Bildschirm Prototyp ist dünn und robust genug, um aufgewickelt zu werden, während noch Videobilder abgespielt werden. Die 4,1-Zoll-Bildschirm hat eine Auflösung von 432 x 240 Pixel, ähnlich der von Handys, und soll diese Woche auf einer Display-Konferenz in Seattle vorgestellt werden.

Aber was verbirgt sich hinter dem Begriff OLED? OLEDs (organic light emitting diode) sind Leuchtdioden aus dünnschichtigem, halbleitendem, organischem Material, die unter elektrischer Spannung Licht aussenden. Das ist ein Vorteil gegenüber LEDs, die eine Hintergrundbeleuchtung benötigen, um ein Bild darzustellen – OLEDs sind dadurch energieeffizienter, kontrastreicher und viel dünner als herkömmliche Displays.

Man könnte also prinzipiell mit OLED-Tapeten die Wände zu riesigen Bildschirmen machen. Auch wäre es möglich, OLED-Monitore als modisches Accessoire in Bekleidungsartikel zu integrieren. Wir würden dadurch zu Teletubbies mutieren, aber was soll’s – wenn das die Zukunft ist. Bis dahin ist es wohl noch ein weiter Weg, denn bislang können OLED-Folien noch nicht zu wettbewerbsfähigen Preisen produziert werden.

Wahrscheinlicher ist zunächst der Einsatz als Display in Handys, Tablets oder Digitalkameras. Dennoch wird an der Weiterentwicklung großer OLED-Displays mit  aktiver Matrix (AMOLED) gearbeitet und es ist damit zu rechnen, dass bereits in wenigen Jahren AMOLED-Fernseher auf den Markt kommen.

Der von Sony vorgestellte Bildschirm-Prototyp jedenfalls ist nur 0,08 mm dick und so biegsam, dass er ohne Probleme auf einen nur 4 mm dicken Zylinder aufgerollt werden kann. Laut Sony zeigt der Monitor selbst nach tausendmaligem Aufrollen keine Abnutzungserscheinungen.

Praktisch wäre ein solches Roll-Display allemal da Platzsparend. Ob es sich auch für mobile Anwendungen eignet muss sich noch zeigen. Ich stelle es mir schwer vor, mit einer Tastatur auf flexibler Folie zu schreiben. Aber auch dafür wird es bestimmt bald eine Lösung geben.

Sicher ist, OLEDs sind im Kommen. Sie sind flexibel und extrem widerstandsfähig, liefern gestochen scharfe Bilder, und sollen sogar umweltfreundlicher in der Herstellung sein, als LCD-Displays. Tatsächlich werden OLEDs bedruckt, wie mit einem Tintenstrahldrucker. Die OLED-Tapete ist dann nur noch eine logische Weiterentwicklung. Schöner Wohnen mit bewegten Wänden. Tapetenwechsel gibt es dann per Fernbedienung.

Revolutionär – OLED-Tapeten bringen Wände zum leuchten

Der Carbon Trust unterstützt die OLED-Technologie, die große CO2-Reduktionen verspricht.

Das Unternehmen LOMOX Ltd erhielt vom Carbon Trust (einer gemeinnützigen britischen Gesellschaft zur Förderung von Umwelttechnologien) einen Zuschuss von 454.000 Britischen Pfund (rund 525.000 Euro) für ihre Forschungsarbeit an organischen LEDs (OLEDs). Die OLED-Technologie eröffnet eine Vielfalt an Anwendungsmöglichkeiten, wie beispielsweise die Herstellung lumineszierender Folien, mit denen man schon bald Wände zum leuchten bringen könnte. Damit könnte der Bedarf an Licht, der heute noch zum großen Teil aus Glühlampen gewonnen wird, in absehbarer Zeit mit selbst leuchtenden OLED-Tapeten abgedeckt werden und das weitaus energieeffizienter.

LOMOX oled-wallpaper

Tapete und Beleuchtung in einem – die OLED-Tapete von LOMOX.

Die flexiblen OLED-Folien erfordern nur eine sehr geringe Betriebsspannung (zwischen 3 und 5 Volt), können mit Solarzellen oder Batterien betrieben werden und eignen sich daher hervorragend für Anwendungen für die ein Netzanschluss nicht zur Verfügung steht wie z. B. Verkehrswarnzeichen.

Die Beleuchtung von Gebäuden steht für ca. ein Sechstel des britischen Stromverbrauchs. Die LOMOX OLED-Technologie verspricht eine zweieinhalb mal höhere Energieeffizienz als herkömmliche Energiesparlampen. So könnten durch den Austausch der alten Beleuchtungssysteme durch OLEDs bis 2020 die jährlichen globalen CO2-Emissionen um mehr als 2.5 Mio. Tonnen und bis 2050 um fast 7.4 Mio. Tonnen gesenkt werden. Das entspräche einem Viertel des jährlichen CO2-Ausstosses von Wales oder der jährlichen Emission von Birmingham.

Auch das Problem der relativ kurzen Lebensdauer von OLEDs wurde in Angriff genommen. So erreichen die Produkte von LOMOX längere Betriebszeiten als herkömmliche Leuchtstofflampen bei einer hervorragenden Energieeffizienz von 150 Lumen/Watt, weil sie das Licht nur entlang einer Achse aussenden. Darüber hinaus produzieren OLEDs, im Gegensatz zu Energiesparlampen, ein warmes, natürliches Licht, das insbesondere bei Bildschirmanwendungen extrem hohe Kontraste und Tiefenschärfe erlaubt. Da bei OLED-Displays keine Hintergrundbeleuchtung nötig ist, lässt sich ein viel tieferes Schwarz realisieren.

Das Ziel der walisischen Firma ist neben der Entwicklung von energieeffizienten Leuchtmitteln auch eine deutliche Verbesserung von Flat-Panel-Displays, wie sie beispielsweise in Tablets, Handys oder Fersehern zum Einsatz kommen. Diese sollen preisgünstiger in der Produktion sein als bislang und zu den dünnsten, leichtesten und energiesparendsten Displays mit der höchsten Farbbrillanz gehören, die in naher Zukunft auf den Markt kommen. Erreichen will LOMOX dies durch neuartige Nanostrukturen, auf die bereits Patente angemeldet sind. Zum Kreis der Interessenten an dieser Technologie zählen Unternehmen aus den Bereichen Unterhaltungselektronik, Werbung, Architektur, Stadtplanung sowie Zulieferer dieser Branchen.

Erfahren Sie mehr über die Funktionsweise von OLEDs hier

 

Flexible OLED – das können die mobilen Geräte der kommenden Generation

Sie sind dünn wie Papier und extrem leicht und weil OLEDs selber Licht produzieren, benötigen sie kein energieintensives, schweres und starres Backlight, wie in derzeitigen Smartphones und Tablets. Und dank der Technologie von Samsung können sie jetzt auch noch extrem flexibel sein. Das sind die neuen Geräte, die Smsung unter dem Namen Youm demnächst auf den Markt bringt.

Da diese hochauflösenden Bildschirme aus dünnem Plastik hergestellt werden, sind sie buchstäblich unzerbrechlich, auch, wenn man sie fallen lässt. Und der Clou: Sie lassen sich sogar verbiegen.

Auf der CES 2013 wurde unter anderem ein Youm Smartphone-Prototyp vorgestellt, dessen Display um die Kanten des Geräts gebogen ist. Dadurch ist es möglich Inhalte zukünftig nicht mehr nur im aufgeklappten Zustand des Geräts anzuzeigen, sondern auch, wenn es geschlossen ist.

Sehen Sie hier die Erstpräsentation von Youm auf der CES 2013:

Youm – die ultra-flexiblen OLED-Displays von Samsung

Bis zur Serienreife dauert es noch etwas, aber die ultra-flexiblen OLED-Displays von Samsung kommen und werden unser mobiles Leben verändern. Unter dem Namen Youm stellte der südkoreanische Elektronikkonzern die neue Technologie auf der CES 2013 in Las Vegas vor mit dem Bekenntnis, in Zukunft auf flexible OLED-Bildschirme zu setzen.

Was erwartet uns mit Youm? In naher Zukunft werden flexible OLED-Bildschirmfolien die derzeitigen ”starren” Displays auf Handys und Tablets ersetzen. Auszeihbare und knickbare Monitorfolien werden uns eine größere Bildfläche mir bestechender Bildqualität bescheren. Kleine Tastaturen auf Smartphones gehören dann der Vergangenheit an, ebenso wie Displays, die zerbrechen können, denn die OLED-Folienmonitore bestehen aus dünnem Plastik und verwenden kein Glas mehr.

Bislang gibt es nur einen Prototypen, der auf der CES von Microsofts Technik-Chef Eric Rudder und Stephen Woo von Samsung vorgestellt wurde. Informationen zu den genauen technischen Spezifikationen gab es jedoch noch nicht.

In einem Youm Produkt-Video von Samsung werden derzeit zwei Geräte vorgestellt, bei denen ein flexibles OLED-Display zum Einsatz kommt.

Sicher ist, dass die OLED-Technologie mit flexiblen Folenmonitoren nicht nur den Handy-Markt revolutionieren wird, sondern auch vollkommen neue Möglichkeiten in der Produktpräsentation eröffnet, beispielsweise als ultradünnes, transparentes OLED-Werbedisplay oder als OLED-Messewand.

Samsungs transparentes Smart Window

Samsung stößt ein Fenster in die Zukunft auf, mit dem Smart Window, einem transparenten, dünnen LCD-Bildschirm, der unsere Art, mit Computern zu arbeiten, revolutionieren könnte.

Bereits auf der CeBIT 2011 wurde das Smart Window vorgestellt, allerdings noch mit Fokus auf den Einzelhandel, als smartes Schaufenster. Koppelt man das Smart Window jedoch mit Microsoft Windows, erhält man ein Multi-Media-Display für alle denkbaren Aufgaben, z. B. im Entertainmentbereich als Videowand für zu Hause oder als Präsentationsmedium für die Arbeit.

Das Smart Window könnte anstatt einer Fenterscheibe in Gebäude eingebaut und so entweder als Fenster oder als Monitor verwendet werden. Dabei ist es unerheblich, ob das Smart Window von hinten mit Licht beschienen wird, denn Samsung hat den Bildschirm mit einer Blendenfunktion ausgerüstet, die das Display oder den Raum je nach Bedarf abdunkelt.

Bis es soweit ist kommt das Smart Window zunächst mal als 45-Zoll-Gerät im März in ausgewählten Ländern heraus. Wir müssen hier zu Lande uns allerdings noch etwas gedulden, denn ein Veröffentlichungstermin für Europa steht noch nicht fest.

So ganz müssen wir aber auf die Smart Window Technologie nicht verzichten, denn statt des Fensters gibt es von Samsung Das transparent Werbedisplay SyncMaster NL22B LED in Handel zu kaufen.

OLED Bildschirmfolie

OLED-Display Monitor-Tapete

Lustige Idee von den Machern der Seite Pack-dein-Studium.de Studieren in Sachsen. Was uns – und dem fußkranken Sportfan hinter der Kamera – da präsentiert wir, ist nichts anderer, als die mögliche Zukunft des Fernsehens. Das Zauberwort heißt OLED-Display.

OLED (organic light-emitting diode) oder zu deutsch organische lichtabgebende Diode ist eine Weiterentwicklung der LED. Der Clou: OLEDs basieren auf organischem Material, das bei Stromzufuhr zu leuchten beginnt. Man arbeitet mittlerweile daran, mehrere hauchdünne Folien, die unterschiedliche Farben erzeugen, übereinander anzuordnen und somit, wie im folgenden Filmbeispiel, eine dünne, flexible Monitorfolie zu erhalten, auf der man fernsehen kann.

Bis diese Technologie die Marktreife erlangt, wird es wohl noch ein wenig dauern, aber Branchenriesen wie Sony, Samsung und LG sind schon dabei, erste OLED-Prototypen zu entwickeln. Immerhin, die Möglichkeiten dieser Technologie sind gigantisch. OLED-Fernseher, OLED-Handys, Tablets, aber auch leuchtende OLED-Tapeten oder Bildschirme, so groß wie die Wand, OLED-Messedisplays, Straßen- und Stadtbeleuchtung ohne klassische Lampen und natürlich OLED-Werbedisplays – all das könnte sich mit der OLED-Technologie realisieren lassen.

Warten wir also gespannt auf die ersten OLED-Displays. Vielleicht ist Know-How aus Sachsen dann auch gefragt …