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Panasonic – OLED-Fernseher sollen bezahlbar werden

Panasonic will OLED-Fernseher dank innovativer Fertigungstechnologien bald auch für den Massenmarkt interessant und, vor allem, bezahlbar machen. Auf der CES in Las Vegas stellte der Elektronikkonzern einen 56-Zoll-OLED-Fernseher vor, der bereits positiven Anklang fand. Nun wurde das Commitment für diese neue Bildschirmtechnologie auf der herstellereigenen Convention in Nizza noch einmal bekräftigt.

Ebenso wie Samsung und LG zeigt sich auch Panasonic überzeugt von den Vorteilen der OLED-Technologie gegenüber LCD- und Plasma-Geräten. Armando Romagnolo, Marketing-Chef für den Audio- und Video-Bereich bei Panasonic Deutschland erklärt die OLED-Technik zu einem elementaren Baustein der TV-Zukunft und verspricht marktreife OLED-Panels in attraktiven Größen und zu fairen Preisen schon in naher Zukunft zu realisieren.

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Panasonic OLED-TV Prototyp mit 56 Zoll Diagonale

Der in USA auf der Consumer Electronics Show (CES) und in Europa vorgestellte Prototyp trägt zwar bislang noch keine Typenbezeichnung, verfügt aber im Gegensatz zu seinen Konkurrenten aus Südkorea über ein Display mit 4K-Auflösung. Wann dieser allerdings auf den Markt kommt ist derzeit noch nicht klar. Trotz der Absicht eines zeitnahen Marktstarts des Panasonic 4K-OLED-TV wurde seitens der Japaner noch kein konkreter Termin genannt.

OLED-TV und LED-TV-Geräte finden Sie hier.

Youm kommt! Samsung bringt erstes Smartphone mit flexiblem OLED-Display auf den Markt

Die auf der CES 2013 bereits umjubelten Prototypen der kommenden Youm-Serie von Samsung werden demnächst auf den Markt kommen und diesen wahrscheinlich auch im Sturm erobern. Zumindest kommt jetzt das erste Youm-Gerät heraus, das Samsung Galaxy Q mit Youm-Display.

Was ist das revolutionäre an der neuen Youm-Technologie? Es handelt sich dabei um flexible OLED-Displays, die sich ohne weiteres falten lassen. Klappt man das Smartphone auf entfaltet sich auch der Bildschirm zu voller Größe. Noch ein Clou: das OLED-Display kann um die Kanten des Gerätes fortlaufen. So kann das Smartphone auch an den Außenkanten beispielsweise Kurzmitteilungen anzeigen, wenn das Gerät zusammengeklappt ist.

Wir freuen uns jedenfalls auf das brandneue High-End-Smartphone Samsung Galaxy Q mit Android und faltbarem Display. Es wird ausgestattet sein mit Full-HD-AMOLED-Display (Auflösung von 1.920 x 1.080 Pixel), einem Exynos 5250 Dualcore-Prozessor (1.7 Gigahertz, zwei Gigabyte Ram), einer 8-Megapixel-Kamera und einen 3500 mAh-Akku.

Man rechnet damit, dass das Samsung Galaxy Q bereits nach dem Mobile World Congress in Barcelona herauskommt, der am 28. Februar zu Ende geht.

Flexible OLED – das können die mobilen Geräte der kommenden Generation

Sie sind dünn wie Papier und extrem leicht und weil OLEDs selber Licht produzieren, benötigen sie kein energieintensives, schweres und starres Backlight, wie in derzeitigen Smartphones und Tablets. Und dank der Technologie von Samsung können sie jetzt auch noch extrem flexibel sein. Das sind die neuen Geräte, die Smsung unter dem Namen Youm demnächst auf den Markt bringt.

Da diese hochauflösenden Bildschirme aus dünnem Plastik hergestellt werden, sind sie buchstäblich unzerbrechlich, auch, wenn man sie fallen lässt. Und der Clou: Sie lassen sich sogar verbiegen.

Auf der CES 2013 wurde unter anderem ein Youm Smartphone-Prototyp vorgestellt, dessen Display um die Kanten des Geräts gebogen ist. Dadurch ist es möglich Inhalte zukünftig nicht mehr nur im aufgeklappten Zustand des Geräts anzuzeigen, sondern auch, wenn es geschlossen ist.

Sehen Sie hier die Erstpräsentation von Youm auf der CES 2013:

Youm – die ultra-flexiblen OLED-Displays von Samsung

Bis zur Serienreife dauert es noch etwas, aber die ultra-flexiblen OLED-Displays von Samsung kommen und werden unser mobiles Leben verändern. Unter dem Namen Youm stellte der südkoreanische Elektronikkonzern die neue Technologie auf der CES 2013 in Las Vegas vor mit dem Bekenntnis, in Zukunft auf flexible OLED-Bildschirme zu setzen.

Was erwartet uns mit Youm? In naher Zukunft werden flexible OLED-Bildschirmfolien die derzeitigen ”starren” Displays auf Handys und Tablets ersetzen. Auszeihbare und knickbare Monitorfolien werden uns eine größere Bildfläche mir bestechender Bildqualität bescheren. Kleine Tastaturen auf Smartphones gehören dann der Vergangenheit an, ebenso wie Displays, die zerbrechen können, denn die OLED-Folienmonitore bestehen aus dünnem Plastik und verwenden kein Glas mehr.

Bislang gibt es nur einen Prototypen, der auf der CES von Microsofts Technik-Chef Eric Rudder und Stephen Woo von Samsung vorgestellt wurde. Informationen zu den genauen technischen Spezifikationen gab es jedoch noch nicht.

In einem Youm Produkt-Video von Samsung werden derzeit zwei Geräte vorgestellt, bei denen ein flexibles OLED-Display zum Einsatz kommt.

Sicher ist, dass die OLED-Technologie mit flexiblen Folenmonitoren nicht nur den Handy-Markt revolutionieren wird, sondern auch vollkommen neue Möglichkeiten in der Produktpräsentation eröffnet, beispielsweise als ultradünnes, transparentes OLED-Werbedisplay oder als OLED-Messewand.